Sammlungsmanagement

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Der Wissenspool für das Sammlungsmanagement gehört zum Gedächtnis des Museums mit Expertenwissen, Erfahrungen und Standards der täglichen Praxis - gemeinsam erarbeitet für heute und die Zukunft.


Sammlung des Tages


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Meteoriten

Die Anfänge der Meteoritensammlung gehen bis ins Jahr 1781 zurück, als die Mineraliensammlung von Carl A. Gerhard (1738-1821) erworben wurde. Sie enthielt unter anderem ein Stück des Stein-Eisenmeteoriten Krasnojarsk (Pallas-Eisen). Mit der Gründung der Berliner Universität gelangten die Meteoriten in das Mineralogische Museum. Unter Christian S. Weiss (1780-1856) wurde die Sammlung durch 17 Meteorite des Chemikers Martin H. Klaproth und der kompletten Privatsammlung des Gründers der Meteoritenwissenschaft Ernst F. F. Chladni erweitert. Alexander v. Humboldt stiftete dem Museum insgesamt neun Meteoriten. Durch Untersuchungen an Sammlungsmaterial entwickelte Gustav Rose im Jahr 1864 eine erste in ihren Grundzügen noch heute gültige Systematik der Meteoriten. Der Ankauf einer großen Anzahl von Sahara-Meteoriten 1993 und 1996 vergrößerte die Sammlung erheblich. Heute enthält sie ~6.600 Stücke von ~4.100 Fundorten und wird von Forschern weltweit genutzt. Meteoriten sind zudem wichtiger Bestandteil der Dauerausstellung „Kosmos und Sonnensystem“ des Museums.

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