Ein Phänomen in schwarz-weiß

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Leuchtende Kinderaugen, drängelnde Fotografen, klickende Kameraverschlüsse. Als vor zwanzig Jahren Yan Yan im Berliner Zoo einzieht, stehen die Menschen Schlange um die Pandabärin aus China willkommen zu heißen. Yan Yan ist der neue Shooting Star des Zoos und die Hoffnung auf den lang ersehnten Panda Nachwuchs - aus dem aber leider nichts wird. Am 26. März 2007 stirbt Yan Yan. Berlin und ganz Deutschland trauert.

Nach ihrem Tod gelangt Yan Yan zur Verwahrung an das Museum für Naturkunde, wo sie sieben Jahre auf Eis schlummert. Jetzt, vor ihrer Heimreise nach China, wurde die Bärin in den Werkstätten des Museums präpariert und ist nun für sechs Monate in Berlin zu sehen - vereint mit Bao Bao, dem Bären, mit dem sie das Gehege teilte.

Jeder der schon einmal einen lebenden Panda im Zoo gesehen hat, weiß um dessen Anziehungskraft. Pandas besitzen es einfach, das gewisse "Etwas". Sie sind Publikumslieblinge und Sympathieträger und obwohl die Tiere außerhalb Chinas selten sind, sind sie gleichzeitig omnipräsent: Als Werbeträger für den Asia-Imbiss um die Ecke, auf der Lebensmittelverpackung im Supermarkt, auf T-Shirts, Handy-Hüllen oder tätowiert auf nackter Haut. Aber was wissen wir eigentlich über den schwarz-weißen Bären der scheinbar unablässig Bambus kaut und damit weltweit Sympathien weckt?

Gemeinsam mit dem WWF Deutschland, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung und dem Zoo Berlin als Kooperationspartnern gehen wir dieser Frage auf den Grund.


Diese Seite wurde zuletzt am 18. März 2015 um 13:37 Uhr geändert. Die Inhalte sind Veröffentlichungen des Museum für Naturkunde Berlin. Texte und Bilder sind unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern der Bilder und/oder Medien können durch Anklicken dieser abgerufen werden. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Datenschutzerklärung einverstanden.