DigiPorta, Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven

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Fabienne Huguenin, Deutsches Museum, München

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Datei:2015 04 22 Huguenin DigiPortA.pdf

Zusammenfassung

Im Projekt DigiPortA wurden zwischen 2012 und 2015 rund 33.000 Porträts aus neun Archiven der Leibniz-Gemeinschaft wissenschaftlich erschlossen und erfasst, digitalisiert und schließlich in einem gemeinsamen Portal unter „www.digiporta.net“ online gestellt. Eine große Herausforderung des Projekts war dabei das einheitliche Erschließen. So mussten zunächst obligatorische Felder und Erschließungsstandards festgelegt werden, mit kontrollierten Vokabularien, Thesauri und Indexlisten. Vor allem die konsequente Verwendung von Normdaten wie der Gemeinsamen Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek ermöglichte die Zusammenführung der Bestände, so dass die Porträts nun sammlungsübergreifend und bundesweit recherchierbar sind. Solche Normdateien dienen zum einen der Disambiguierung. Darüber hinaus ermöglichen sie die Vernetzung mit webbasierten Quellen und deren vielfältig kombinierbaren Inhalten sowie mit anderen Datenbanken zur automatisierten Anreicherung mit Informationen. Das Projekt vernetzt somit personenbezogene Quellenbestände und leistet zugleich ein Beitrag zum semantic web. Der Nutzen des kollaborativen Arbeitens liegt dabei auf der Hand: Die einzelnen Sammlungen erhöhen ihre Sichtbarkeit, wenn sie gemeinsam auftreten, und der Nutzer kann vom Schreibtisch aus bundesweit Recherchen durchführen. Schließlich steht der Porträtforschung mit „digiporta.net“ nun eine wissenschaftliche Dokumentation und somit eine Forschungs- und Bildungsressource zur Verfügung, die die Quellenlage erheblich verbessert.


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