Studienstiftung für mykologische Systematik und Ökologie

Aus Studienstiftung Mykologie
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Die gemeinnützige Studienstiftung Mykologie wurde 1995 von Walter Gams in Köln gegründet, um die wissenschaftliche Arbeit namentlich junger Biologen zu unterstützen.

Der Sitz der Studienstiftung ist Waltharistr. 11, D-50679 Köln–Deutz, E-mail: nc-schlagmi2@netcologne.de oder reinartz-schlag@onlinehome.de

Die Studienstiftung finanziert vorwiegend Projekte aus dem Gebiet der Mykologie mit Schwerpunkten Taxonomie, Ökologie und Phytomedizin.

Eingereichte Projekte werden vom Beirat auf wissenschaftlichen Gehalt und auf Übereinstimmung mit der Zielsetzung der Stiftung geprüft.

Deckung

Die Studienstiftung unterstützt Vorhaben durch Kostenübernahme in begrenztem Umfang in folgenden Bereichen:

  • Reisen
  • Registrierung bei Kongressen
  • Kursgebühren
  • Aufenthaltskosten
  • Druckkostenzuschüsse
  • Materialkosten (in begrenztem Maße)

Die Studienstiftung übernimmt keine Lebenshaltungskosten oder Overheadkosten (bench fees). Ein Rechtsanspruch auf Unterstützung besteht nicht.

Bewerbungen

Der Bewerber (d.h. entweder der empfangende Wissenschaftler oder der zu unterstützende Untersucher mit Bestätigung seines Betreuers) richtet ein formloses Ansuchen an die Studienstiftung an obige Adresse oder email <walter.gams@online.nl>, worin beschrieben werden:

  • Das Projekt: Ausgangslage, geplante Untersuchungen und erwartete Ergebnisse. Zu dokumentieren mit Literaturdaten zu dem Projekt und Liste einschlägiger Arbeiten des Bewerbers
  • Planung der Arbeit
  • Übersicht über die benötigten Mittel, mit dem Nachweis, dass er/sie keine anderen unterstützenden Quellen finden konnte. Der Bewerber verpflichtet sich, die von der Stiftung empfangenen Mittel im Rahmen des Gesamtprojektes offenzulegen

Nach Ablauf des Projektes ist der Bewerber verpflichtet, der Studienstiftung einen zusammenfassenden schriftlichen Abschlussbericht vorzulegen, der im Internet auf der Website der Studienstiftung publiziert wird. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus in wissenschaftlichen Organen publiziert und öffentlich vorgetragen werden. In Publikationen, deren Zustandekommen durch die Studienstiftung zur Gänze oder teilweise ermöglicht wurde, soll die Studienstiftung im Dankwort namentlich genannt werden.

Material, das auf durch die Studienstiftung finanzierten Reisen und Expeditionen gesammelt wurde, muss verlässlich dokumentiert und bewahrt werden. Es muss sichergestellt sein, dass dieses Material an einem offiziellen Institut (Herbarium, Kulturensammlung) deponiert wird, das Ausleih- oder Erwerbsmöglichkeiten bietet. Es darf nicht im privaten Herbarium des Untersuchers oder verbleiben.

Auswahl bisher geförderter Projekte

  • Taxonomic investigation of Puccinia species parasitic on Poaceae in Iran
  • Investigation on fungicolous species of the genus Verticillium using morphology and molecules
  • Report on the first symposium of ecologists of the Republic of Montenegro
  • Recent advances and future prospects of peptaibiotics
  • The hyphomycete Teberdinia and related anamorphs of Pseudeurotium